Keine Bauwende ohne das Handwerk

Gira Club-Konferenz in Düsseldorf

Foto: Udo Geisler

Bei der Gira Club-Konferenz in Düsseldorf trafen sich rund 360 Elektro-Handwerker, um darüber zu diskutieren, wie der dringend benötigte Bau-Turbo in Deutschland gelingen kann. Klar wurde: Ohne das Handwerk wird es keine Bauwende geben – weder im Neubau, beim Gebäudetyp E, noch bei der energetischen Sanierung oder im seriellen Bauen.

Neues Denken für neue Herausforderungen
Angesichts von Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen braucht das Handwerk neue Strategien: moderne Mitarbeitergewinnung, echte Digitalisierung und der Mut zu neuen Geschäftsfeldern.
Unser Geschäftsführer Robert Kroth machte deutlich: Das Handwerk kann Motor oder Bremse der Bauwende sein – und es liegt an den Betrieben, welche Rolle sie einnehmen wollen.

Aus der Produktivitätsfalle
Fast ein Viertel der Stunden im Handwerk ist unproduktiv – verursacht durch Bürokratie, Regulatorik und mangelnde Abstimmung zwischen Gewerken. Entscheidend für mehr Geschwindigkeit sind digitale Werkzeuge und KI, die Prozesse vereinfachen und Teams entlasten.

Startups zeigen, wie es geht
In Düsseldorf präsentierten vier junge Unternehmen ihre Lösungen für den Arbeitsalltag im Handwerk:

autarc – Planung und Management von PV-Anlagen, Stromspeichern und Wärmepumpen
Benetics AI – KI-Tool für Baustellendokumentation und Koordination
HERO Software – Betriebssoftware, die bis zu 20 Stunden Verwaltungsaufwand pro Woche spart
Hallo Petra – KI-Büroassistenz für Telefonate und Terminorganisation

Die anwesenden Handwerker wählten Benetics AI zum Gewinner-Voting – ein klares Signal für den Bedarf an einfacher, praxisnaher KI im Alltag.

Bauwende braucht Innovationsturbo
Die Veranstaltung machte sichtbar: Der Bau-Turbo kann nur funktionieren, wenn er von einem Innovations-Turbo begleitet wird. Viele Betriebe wollen vorangehen – und genau dafür bietet Neues Bauen – 80 Sekunden die Plattform.

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