Starke Impulse beim Fach-Forum “Ganzheitliche Quartiersentwicklung” bei VIVAWEST

Bei einem Expertengipfel haben Spitzenkräfte aus verschiedenen Sektoren gemeinsam an der Zukunft des Wohnens gearbeitet. Das Fach-Forum „Ganzheitliche Quartiersentwicklung“, veranstaltet vom Netzwerk 80 Sekunden – Neues Bauen und VIVAWEST am 15. und 16. April, brachte 60 führende Köpfe zusammen, um innovative Lösungen für nachhaltiges Wohnen zu entwickeln.

Eine ganzheitliche Quartiersplanung ermöglicht eine gemischte Nutzung, bei der Wohn-, Gewerbe- und Freizeiträume eng miteinander verflochten sind. Das reduziert die Notwendigkeit langer Pendelwege, fördert eine lebendige lokale Wirtschaft und unterstützt eine nachhaltige Lebensweise. Durch die Planung von Wohnraum für verschiedene Einkommensgruppen innerhalb eines Quartiers und der Schaffung von Orten der Begegnung, kann zudem soziale Vielfalt gefördert werden. Die Integration von Grünflächen, die Nutzung erneuerbarer Energien und ressourceneffiziente Bauweisen tragen zum Klimaschutz bei und erhöhen die Resilienz der Quartiere gegenüber klimatischen Veränderungen. Bereits diese kurze Aufzählung zeigt: Es gibt zahlreiche gute Gründe dafür, das Thema Quartiersentwicklung ganzheitlich voranzutreiben.

Gemeinsam mit dem Mit-Gastgeber und Themenpaten VIVAWEST, eines der führenden Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, diskutierten Top-Entscheiderinnen und Entscheider aus der Bau- und Wohnungswirtschaft, aus Forschung und Wissenschaft, Architektur, Handwerk und Bauindustrie, aus den Finanz- und Startup-Bereichen sowie aus der Politik beim Fach-Forum „Ganzheitliche Quartiersentwicklung“ von 80 Sekunden – Neues Bauen miteinander. Die Schwerpunkte lagen auf zukunftsweisenden Konzepten für die Quartiersentwicklung.

Auch Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, hob die Bedeutung des Forums hervor: „Wir müssen das System Stadt wieder zusammen denken, das ist die Aufgabe. Mein Handlungsauftrag: Die Farben neu mischen. Das nimmt den Menschen dann auch die Sorge vor Veränderungsprozessen.“ Uwe Eichner, Vorsitzender der Geschäftsführung von VIVAWEST, betonte die Rolle seines Unternehmens als Vorreiter: „Mit unserem Modellquartier Bergmannsgrün in Dortmund-Huckarde möchten wir zeigen, wie Klimaschutz und bezahlbares Wohnen miteinander vereinbar sein können. Wir sind stolz, an der Spitze der ganzheitlichen Quartiersentwicklung zu stehen und aktiv die Zukunft des Wohnens mitzugestalten.“

In Arbeitsgruppen haben Experten und Expertinnen wie Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, Oliver Schubert, Leiter Kommunale Lösungsfabrik Westenergie AG, Dr.-Ing André Müller, Institut Wohnen und Umwelt Darmstadt, Johannes Schrade, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP sowie zahlreiche Vertreter von innovativen Startups wie beispielsweise Ladon Energy oder Bring-together konkrete Lösungsvorschläge für die Baubranche erarbeitet.

Für den Veranstalter 80 Sekunden – Neues Bauen war dieses Fach-Forum die Fortsetzung einer Reihe von dezentralen Veranstaltungen rund um das Thema Wohnungsbau- und Immobilienwirtschaft. Der Geschäftsführer Robert Kroth zeigte sich begeistert von der Dynamik der Veranstaltung: „Bergmannsgrün kann überall sein – denn dieses nachhaltige Quartierskonzept hat das Zeug, Blaupause für viele andere zu werden. Wir freuen uns, dass die Plattform 80 Sekunden – Neues Bauen den Austausch der Top-Entscheider aus der Bau- und Immobilienwirtschaft zu solchen Konzepten fördert und dadurch dazu beitragen kann, nachhaltiger, mehr und schneller zu bauen.“

Die Ergebnisse des Fach-Forums fließen in den politischen Dialog des Netzwerks und in den Summit am 15. und 16. Mai in Berlin ein, zu dem sich Top-Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der gesamten Branche sowie aus der Spitzenpolitik in der historischen Belgienhalle, mitten in Berlins größter Quartiersplanung Gartenfeld mit mehr als 3.700 Wohneinheiten, treffen.

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